Die Stasi-Untersuchungshaftanstalt Berlin-Hohenschönhausen
Von 1951 bis 1989 wurde die heutige Gedenkstätte als Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für
Staatssicherheit der DDR genutzt. Tausende politische Verfolgte in der DDR wurden hier unter menschenunwürdigen Bedingungen eingesperrt, erkennungsdienstlich
behandelt und perfiden Verhören durch Stasi-Offiziere unterzogen.
Regimekritiker wurden ebenso Opfer, wie Oppositionelle, die sich offen
gegen die SED-Diktatur stellten oder DDR-Bürger, deren Fluchtversuch in
die ersehnte Freiheit misslang.
Nach der friedlichen Revolution von 1989 und der anschließenden Wiedervereinigung setzten sich ehemalige Häftlinge dafür ein, dass die Untersuchungshaftanstalt als Gedenkstätte erhalten bleibt. Sie soll an politische Verfolgung in der DDR und die menschenverachtende Haftsituation in Hohenschönhausen erinnern. Seit Juli 2000 ist die Gedenkstätte eine Stiftung des öffentlichen Rechts. Allein im ersten Halbjahr 2009 besuchten über 146.000 Menschen das ehemalige Stasi-Gefängnis – darunter Tausende Jugendliche. Weitere Informationen können Sie unter www.stiftung-hsh.de abrufen.
Nach der friedlichen Revolution von 1989 und der anschließenden Wiedervereinigung setzten sich ehemalige Häftlinge dafür ein, dass die Untersuchungshaftanstalt als Gedenkstätte erhalten bleibt. Sie soll an politische Verfolgung in der DDR und die menschenverachtende Haftsituation in Hohenschönhausen erinnern. Seit Juli 2000 ist die Gedenkstätte eine Stiftung des öffentlichen Rechts. Allein im ersten Halbjahr 2009 besuchten über 146.000 Menschen das ehemalige Stasi-Gefängnis – darunter Tausende Jugendliche. Weitere Informationen können Sie unter www.stiftung-hsh.de abrufen.
